Den Gefühlsklärer aufklären?

von Mai 7, 2015Dualseelen7 Kommentare

Das ist für uns eine ganz heiße Frage, die wir Euch einmal beantworten wollen. Denn wie oft hören wir, dass der Loslasser genau das tun möchte… und wir denken und sagen fast jedes Mal: Bitte nicht!

Natürlich gilt diese Anwort nicht ausschließlich und immer. Aber in den meisten Fällen raten wir sogar dringend davon ab. Dabei geht es uns nicht darum, dem Gefühlsklärer etwas vorzuenthalten oder gar zu verheimlichen. Es ist vielmehr so, dass wir Euch dabei vor Rückschlägen und eventuellen Verletzungen schützen möchten. Denn wie oft hatten wir schon Loslasser in unseren Beratungen, die genau das getan haben und auf wenig Verständnis gestoßen sind und oft sogar vehement zurückgewiesen oder auch enttäuscht und verletzt wurden.

Warum erst einmal nicht aufklären?

Dafür gibt es tatsächlich viele Gründe. Zum Einen ist es so, dass sich zuerst nur wenige Gefühslklärer mit Spiritualität auseinandersetzen. Das liegt nicht daran, dass sie nicht spirituell wären. Aber auch dieses Themengebiet hat mit Emotionen, Empathie und Gefühlen zu tun. Etwas, das sie ja erst einmal nicht unbedingt verteifen wollen. Also wieviel Sinn macht es jemanden mit diesem spirituellen Konzept zu “überfordern” – dann auch noch mit einem, wo er selbst erst einmal ja nicht unbedingt als der emotionale Held wegkommt. Und selbst wenn der Gefühlsklärer schon im spirituellen Bereich unterwegs ist, ist er meist nicht offen für die Ideen, dass er da noch etwas gewaltig falsch macht bzw. noch eine Menge Nachhol- und Lernbedarf hat. Ganz generell ist das ja nichts Schlimmes – die Loslasser haben dafür andere Bereiche in denen sie diesen Nachhol- und Lernbedarf haben. Aber insgesamt wirkt das als Gsamtpaket auf den Gefühslkläreroft wie ein Angriff auf seine Persönlichkeit. Wer hört sowas gern?

Zum Anderen wissen wir meist alle, wie offen Gefühslklärer für Kritik anfangs sind. Nämlich so gut wie gar nicht. Also lohnt es sich oft nicht, ihn aufzuklären. Er wird zwar sicherlich auch einige Wahrheiten darin für sich entdecken, aber hören wollen wird er sie zumeist erst einmal nicht und auch oft nicht offen darauf reagieren. So jedenfalls sind die meisten Erfahrungen in diesem Bereich. Sie geben vielleicht noch eine “besondere Verbindung”, eine “Seelenverwandtschaft” zu. Aber das ist dann auch schon alles.

Dann stellt sich die Frage, welche Informationen zu dem Thema will man ihm denn geben?

Alles? Ihm Bücher in die Hand drücken? Ihm sagen: Google mal!? Wir Loslasser sind oft schon mit den vielen unterschiedlichen Meinungen und Konzepten überfordert. Wie wird es ihm dann erst gehen? Und wie verhindert man dann, dass er sich das eventuell falsche Urteil zu dem Thema bildet? Schwierig vor allem dann, wenn man wenig Kontakt zu ihm hat und damit auch wenig mit ihm über das Thema überhaupt sprechen könnte.

Aber noch ein wichtiger Aspekt steckt dahinter:

Beim Gefühslklärer geht es nicht darum, ihm etwas auf der Verstandesebene begreiflich zu machen. Sein Grundproblem liegt im Empfinden und Nachempfinden von Emotionen. Denn dort möchte er oft nicht tief genug gehen. Auch wenn er es sehr wohl könnte. Vielleicht macht folgender Vergleich das etwas deutlicher: Als Mutter weißt Du wie schmerzhaft eine Geburt sich anfühlt. Du weißt genau, was wie wo wann wehtut und welche Gefühle sich dabei abspielen. Eine Frau, die bisher noch kein Kind bekommen hat, kann sich das vielleicht vorstellen. Aber wissen tut sie es nicht. Erst wenn sie selbst im Kreissaal lag und ein Kind zur Welt gebracht hat, weiß sie ganz genau wovon Du sprichst. Sie kanne s nachempfinden. Beim Gefühlsklärer ist das ähnlich. Man kann ihm verbal vieles begreiflich machen. Aber wie sich das anfühlt… das muss er selbst erfahren. Also was nützen ihm tatsächlich Informationen, wenn er derjenige ist, der hier im Emotionalen vor allem Erfahrungen nachholen, nachfühlen muss?!

Eine weitere Frage: Warum willst Du es ihm sagen?

Wenn es darum geht, ihn aufzuklären, damit er mit seinen Lernaufgaben schneller voran kommt, dann müssen wir hier gleich insistieren. Denn das wird rein gar nichts bringen. Vor allem, weil die Tatsache, ihn in seinen Aufgaben vorantreiben zu wollen, der eigenen Lernaufgabe Loslassen komplett widerspricht. Wenn man wirklich losgelassen hat und gelassen auch mit ihm und seinem Status umgehen kann, dann lässt man ihm alle Zeit und allen Raum, damit er sich frei entwickeln kann. Das Bedürfnis ihn vorazuntreiben ist dann nicht mehr vorhanden. Stelle also auch Deine eigenen Motive in Frage. Denn hier kann sich eine Loslassfalle oder auch eine Angst verbergen.

Wir könnten sicherlich noch ein paar mehr Punkte finden, warum wir davon abraten, den Gefühslklärer aufzuklären. Je nach Charaktertyp kann man sicherlich etwas sagen, zumindest wenn die Lernaufgaben schon um einiges vorangeschritten sind und der Gefühlsklärer dadurch auch schon offener für solche Erklärungen für seinen eigenen Zustand ist. Aber dennoch. Bist Du Dir unsicher, dann lass es lieber. Die Erfahrung zeigt uns, dass man in den meisten Fällen mehr Schaden damit anrichtet als hilft – für sich, für ihn sowie für den Gesamtprozess.

Für jetzt wünschen wir Euch einen wundervollen Tag!

Brauchst Du persönliche Unterstützung?

Dann kontaktiere uns! Wir sind sehr gerne und mit all unserem Herzblut und all unserer Erfahrung für Dich und Deine persönlichen Fragen da!

Lass Dir in Deiner Situation helfen und hol Dir Rat, wie Du Dich in Deiner Dualseelenverbindung verhalten sollst und welche Lernaufgaben noch auf Dich warten. Außerdem sagen wir Dir gerne, wo Du und Deine Dualseele im Prozess gerade stehen.

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