Der Energiewechsel in der Lebensfreude

von Apr 17, 2018Dualseelen, Lernaufgaben4 Kommentare

Wir wollen heute einmal mit Dir besprechen, warum der Wechsel in die Lernaufgabe Lebensfreude teilweise so schweirig für uns zu sein scheint. Denn dann versteht man vielleicht einfach etwas besser, was hier anders ist.

Wenn wir uns alle großen Lernaufgaben noch einmal genauer ansehen, dann ist allen vier Lernaufgaben voran gemein, dass man vor allem viel ausräumt, wegarbeiter, Blockaden auflöst und dergleichen mehr. Ganz so, als wenn man ein verrümpeltes Wohnzimmer aufräumen müsste. Anfangs haben wir Angst, überhaupt hinzuschauen und anzufangen, das Wohnzimmer zu betreten und anzufangen (Ängste überwinden). Dann sehen wir, wieviel Mist da eigentlich liegt und uns blockiert und unwohl fühlen lässt, und wir beginnen, ungute Dinge, ungute Gefühle und Co. loszulassen und lassen uns auch auf den Prozess ein (Loslassen). Wir sehen auch, wie wenig Raum wir in unserem eigenen Wohnzimmer eigentlich haben, denn hier steht auch ganz viel Zeugs von anderen drin, das uns die Luft zum Atmen nimmt. Vor allem weil wir es zugelassen haben, uns selbst nicht so wichtig genommern haben, uns keinen eigenen Raum gelassen und genommen haben (Selbstliebe). Und wir beginnen uns auch von diesen Dingen zu trennen (gesundes Grenzen setzen). Am Ende diese vier Lernaufgaben stehen wir da und haben ein völlig entrümpeltes Wohnzimmer. Vielleicht stehen nicht mal mehr Sofa und Schrank drin, weil wir auch das mittlerweile nicht mehr haben wollten. Weil wir was Neues, schöneres möchten. So oder so, es ist auf einmal fast erschreckend leer geworden. Und nicht sonderlich untypisch ist ein Leeregefühl, dass sich direkt vor der Lebensfreude, dem letzten Schirtt im Dualseelenprozess für den Loslasser breitmacht. Den schließlich haben wir ganz viel Ballast rausgeworfen, abgeschmissen und auf einmal ist viel Raum übrig.

Was jetzt passiert ist Folgendes: In der Lebensfreude, darfst Du wieder Dinge einladen und einräumen. Ganz so wie es Dir gefällt. Wir tun also plötzlich wieder das Gegenteil… wir räumen nicht mehr raus, sondern rein. Wir suchen besser aus, was uns gut tut, was für uns schön und lebenswert ist und uns Freude bereitet, aber wir räumen rein – nich tmehr raus wie in den Phasen zuvor. Energetisch betrachtet also ein richtiger Richtungswechsel. Und der irritiert uns erst einmal ganz häufig. Oftmals wissen wir auch noch gar nicht, was wir denn nun mit all dem Raum anfangen wollen oder sollen.

Die schöne Lösung ist: Teste es einfach aus! Du bist mittlerweile in der Lage, Dinge loszulassen und Dich auch von ihnen zu trennen, Grenzen zu setzen und Raum für Dich zu lassen und Dich nicht wieder zu überladen. Denn das hast Du in den vorangegangenen Phasen gelernt. Also trau Dich und test Dich einfach aus, wenn Du noch nicht weißt, was Dir Freude bereitet. In der Lebensfreude findet Deine Selbstliebe Vertiefung und Du lernst Dich und Deine Bedürfnisse auch noch einmal besser kennen. Wenn Dir also etwas nicht gefällt, von dem Du dachtest, das könnte was sein, dann sortier es einfach wieder aus.

Stell Dir das im Wohnzimmer-Beispiel also so vor, als würdest Du es von Grund auf neu einrichten. Nimm Dir einfach eine Wandfarbe und streiche Deine Wand bunt. Gefällt es Dir nicht, änderst Du es eben wieder. Wie gesagt, Loslassen und Grenzen setzen kannst Du nun. Also warum zögern? Wenn Dir die Möbel doch nicht gefallen, dann tausch sie wieder aus. Die Deko sitzt noch nicht so, wie Du es Dir wünschst? Leg nochmal nach 🙂

Im realen Leben heißt das, mach eine Schnupperstunde Tangotanzen, wenn Dich das reizt. Wenn es nicht Deins ist, versuch was Anderes. Wenn Du gerne malst und das am liebsten allein und darin Deine Erfüllung findest, wunderbar. Gönn Dir schöne Stunden in Deiner neuen Atellierecke. Wenn Du Kontakt mit anderen Menschen haben möchtest, schau ob Du das mit einem neuen Hobby verbinden magst oder auch einen Sprachkurs, wenn das dann doch nicht Deins ist, probier was Neues. Wenn es bedeutet, mehr Zeit mit Deinen Kindern zu verbringen, dann tu das.Wenn Du eher mal eine Auszeit von Deinen Kindern brauchst für ein paar Stunden die Woche, dann tu das.

Es ist von unserer Seite aus schwer zu sagen, was der Einzelne zum Glücklich- und Zufriedensein braucht, da das genauso individuell ist wie jeder einzelne von uns. Und wenn Du Dich noch nicht genug kennst, um  mit Sicherheit zu sagen, was Dir gut tut und Dir Lebenfreude bringt, dann probier Dich einfach anfangs viel aus. Du darfst das tun! Try and Error. Auschlussprinzip. Denn auch bei den Dingen, wo Du merkst, das ist es nicht, bringt Dich Deinem Ziel einen Schritt näher. Denn vielleicht ist es genau das Gegenteil davon. Wie zum Beispiel: Mehr raus unter Menschen oder mehr Zeit für Dich allein? Bau Dich also auf, bau Dir Dein Leben nun auf, wie Du es gerne hättest, Raum ist nun genug dafür da.

In diesem Zusammenhang möchten wir Dich nochmal auf die Aufgabe von gestern aufmerksam machen, Dir Deinen idealen Tag und Deine ideale Woche zusammenzustellen. Un Dir heute auch noch Zeit für diese Aufgabe lassen. Denn hier steckt auch schon viel Potential, Dich kennenzulernen und zu erahnen, was Du brauchst, um zufrieden und glücklich zu sein. Schau also auch noch einmal da.

Wir lesen und morgen wieder mit Tag 3 🙂

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